Digitale Transformation – Datenbasiert schneller entscheiden

Impressionen zur Fachtagung [Fotos: David Wilms]
Impressionen zur Fachtagung [Fotos: David Wilms]

Zum silbernen Jubiläum im Jahr 2018 wurde der Trend zur unternehmensweiten digitalen Transformation weiter beleuchtet.
Dabei standen die zielführende, schnelle Entscheidung auf Basis moderner, integrierter Unternehmenssoftware im Vordergrund.

Digitalisierung ist – wie es kürzlich der Online-Kolumnist Sascha Lobo schrieb – immer das, was man gerade noch nicht erreicht habe. Sie sei „die Virtualisierung im weiteren Sinn, also die Verschiebung von lebensweltlichen Prozessen aller Art ins Digitale.“ Der diesjährige Titelbegriff „Digitale Transformation“ nahm diese Idee aus ökonomischer Perspektive auf: Ganze Unternehmen müssen sich immer wieder dieser Virtualisierung unterziehen, sei es nun im Hinblick auf ihre Produkte, ihre Prozesse oder auch ihre Arbeitsplatzgestaltung. Selbst die IT-Systeme unterliegen dieser weiteren Virtualisierung: Immer stärker wird erwartet, dass sich Systemwelten zur Erzeugung von Homogenität, Transparenz und Verständlichkeit ineinander verweben, sogar zusammenwachsen.

Einen weiteren Effizienzschub bieten dabei auch immer mehr Daten. Deren einheitliche Erfassung und Verarbeitung muss allerdings die besagte homogene IT-Landschaft gewährleisten, nur dann bringt sie einen echten Mehrwert für das Unternehmen. Und so erklärte sich auch der zweite Teil des diesjährigen ERP-Tage-Titels: Datenbasierte, schnellere und bessere Entscheidungen können nur getroffen werden, wenn die Systeme eine sinnvolle, zielführende Verarbeitung der Daten ermöglichen. Daten sind schließlich kein Selbstzweck, vielmehr müssen sie dem Unternehmen und den Beschäftigten zweckdienlich sein.

In zwei Vortragssträngen wurden innovative Ideen und praktische Beispiele aus ERP-, ME- und angrenzenden betrieblichen Systemwelten vorgestellt.